Alles hat seine Zeit !

Auf Grund meiner gesundheitlichen Verfassung sehe ich mich gezwungen von meiner Radiosendung ” Nik vor 12!”eine Auszeit zu nehmen. Wie ich mich danach entscheiden werde, das hängt von gesundheitlichen Faktoren ab.

Begonnen habe ich meine Sendung am 7. Januar 2007. Nachdem ich selber Gast in einer Sendung des damaligen Redaktionsteams “Unterwegs” eingeladen gewesen bin. Es ging in der Sendung um Dialekte. In allen Dialekten gibt es Wörter die nicht eins zu eins übersetzt werden können. Die Bedeutung läßt sich großzügig umschreiben, trifft aber dennoch nicht das Gesagte. Alleine Ausdrücke wie Bachl, Depp, Labbeduddel wären im Hochdeutschen übersetzt eine Beleidigung. Im Dialekt jedoch kann man gut damit leben.

In den 14 Jahren meiner Tätigkeit habe ich viele spannende Begegnungen gehabt mit Frauen und Männern aus dieser Region und der ganzen Welt u.a. eine Personaltrainerin aus Rio de Janeiro, ehemalige Minister, Dozenten der verschiedenen Fachbereichen, aufstrebende und etablierte Künstler:innen, Menschen mit besonderen Hobbys und Berufen und solchen wie du und ich.

In meiner Anmoderation sagte ich stets ” Sie hören eine der besten Radio-Sendung der Welt, mit und für Menschen, die wissen was die Stunde geschlagen hat. Mit den interessantesten Menschen aus dieser Region und der ganzen Welt.”

Ich danke allen die mir über die Jahre zugehört haben, wünsche Ihnen allen eine gute Zeit viel Spaß bei allem was sie tun und bleiben sie gesund ! Bis dann mal wieder, Ihr Nik aus Crailsheim.

Ein Hoch auf die Einfallslosigkeit!

Die vom Stadtrat bevorzugte künftige  Leichenhalle erinnert mich stark an meine Kindheit, in der ich die gefundenen Maikäfer in eine Schuhschachtel mit ein paar Blättern gesteckt habe. Deckel drauf fertig war’s.  Ich kann mir vorstellen, dass der Architekt der Halle von dem Glauben beseelt war, wer hier drinnen liegt, sieht sowieso nichts mehr. Die Trauergäste blicken mit versenktem Blick eh nur auf den Boden. Dabei bietet sich doch der Ort der Trauer an, noch ein bisschen zu verweilen, Abschied zu nehmen. Ins Gespräch zu kommen über Vergangenes, eventuell über den Verstorbenen. Aber dazu braucht es ein entsprechendes Ambiente.  Die letzte irdische Station sollte doch ein  Sakralbau sein und den kann ich bei dieser Mittel- zum Zweck- Anlage beim besten Willen nicht erkennen !

Es geht hier um angehörige Menschen von denen wir Abschied nehmen. Denen wir unsere Hochschätzung und Verehrung, unsere Liebe entgegen  brachten und bringen.

Jeder Bulldog- oder Hühnerschuppen in Hohenlohe versprüht mehr Charme als dieser Entwurf.  Und der Stadtrat nimmt diesen Entwurf auch noch an. Ich frage mich ernsthaft, bedarf es tatsächlich eines langen Architekturstudiums um eine solche Einfallslosigkeit erstellen zu können. Design und Ästhetik sind hier nur schwer zu erkennen, scheinen fehl am platz zu sein.

„Zeigt mir wie ihr Eure Toten ehrt und ich werde euch sagen wessen Geistes ihr seid!“ , so Aristoteles vor über 2000 Jahren

Nikolaus Schyra

Es kommt immer so überraschend…!

15. Dezember 2020Nikolaus Schyra

Ich kann es drehen wie ich es will, das weihnachtliche Gefühl lässt sich nicht wieder abstellen. Es ist einfach so da. Zwar ist es anders als letztes Jahr noch. Was fehlt sind die Begegnungen draußen. Der Punsch, die heiße Bratwurst das Schwätzchen am Stand. Die Pandemie zeigt sich von ihrer schrecklichsten Seite. Die Todeszahlen steigen unaufhörlich an. Und die Querdenker glauben fest an ihre gequirlte Sch..… Und was noch schlimmer ist es gibt genügend Leute die diesen Schwachsinn glauben. Bloß was ist wenn es einen Querdenker erwischt? Ist doch alles nicht so schlimm oder? Leider hört man dann gar nichts von denen. Die Todeszahlen steigen und die Genesenen berichten von ihrem Leiden. Die Alternative zu Corona heißt Tod. Wie es mir scheint geht es hier nicht um die Sorge der Menschen sondern nur darum die Leute zu verunsichern und aufzuhetzen.

Zugegeben Corona ist eine harte Nuss. Und jeder stirbt für sich alleine!

Mir kommt es so vor wir führen einen Vernichtungskrieg gegen die Natur und die Natur schlägt mit dem kleinsten Geschütz welches sie anzubieten hat zurück-  Corvid 19. Eine Angriffs- und Verteidigungswaffe und so überraschend eingesetzt und  dazu noch  weltweit. Niemand ist da auf den man die ganze Pandemie schieben könnte. Wäre sie nicht so tödlich gegen uns, ich könnte glauben alles wäre nur ein Science fiction film.

Ich kann nur auf die Impfung hoffen… hoffentlich gehts bald los.

Wetten das die Coronaleugner und Impfgegner die ersten sind die sich impfen lassen…?

Diesen Leserbrief hatte ich vor Weihnachten veröffentlichen wollen aber er ist zwischen mir und dem HT verloren gegangen…ich veröffentliche ihn noch nachträglich in meinem Blog.

Runter kommen sie immer…!

So die Aussage eines Flug-Sachverständigen. Hat es mich doch vor drei Wochen “segeln” lassen. Nach dem Einkauf schnell die Sackkarre holen um die Lebensmittel nicht schleppen zu müssen…und da ist es dann passiert. Das Elektrokabel des Lichterbaums hing an der Sackkarre und ließ mich der Länge nach auf den Boden knallen. Da ich auf meinen Bauch gefallen bin blieb mein Gesicht unversehrt. Die Schulter ist geprellt und das schmerzt ganz schön. Jetzt gibts noch mehr Naschwerk aus der Apotheke. Ein MRT ist erfolgt und ich weiß besser als die Wetterfrösche in Offenbach wie am nächsten Tag das Wetter sein wird.

Es ist viel passiert so Rundrum Der Frühling kündigt sich an. Der letzte Schnee ist mittlerweile geschmolzen. Zu meiner Freude kann ich nun meine Zigarren wieder genußvoll auf der Terrasse genießen.

Worüber ich mich nur wundere ist das Geschrei der Fachwissenden um Corona. Ich erinnere mich noch sehr gut als die Bahn und Post zerschlagen wurden. Am lautesten haben damals die Herren von der FDP gebrüllt Private könnten alles besser, alles! Auch das Gesundheitssystem wurde privatisiert . Warum muß ein Krankenhaus Gewinn machen? Die Bundeswehr muß doch auch keinen Gewinn abwerfen oder ? Wahrscheinlich bin ich dazu nicht liberal genug um das zu verstehen oder ?

Erfolg ist die Folge von folgen…!

Ich bleibe hartnäckig dran! Nicht, weil ich einen eisernen Willen hätte, was ich sowieso für einen kompletten Quatsch halte. Ich habe eine blühende Fantasie und kann mir gut vorstellen wie es sich anfühlt, es geschafft zu haben. Als Belohnung stelle ich mir ein Paar neue Hosenträger vor. Belohnung muss sein. Gemäß der Projektmethode der Pfadfinder (DPSG) “Learning by Doing.” Und von Edison wissen wir, was der zehntausendste Versuch wert ist.

Ich erfinde zwar keine Glühbirne und brauche es auch nicht mehr, denn die gibt es bereits. Allerdings fordert mich die Technik ganz schön heraus. Am Anfang dachte ich, es läge nur an meinem Unvermögen, dass ich mich so dabbisch (Frankfurter Dialekt) anstelle. Es liegt jedoch an der digitalen Technik. Hier fehlt mir jegliches Vorstellungsvermögen. Wie sagte mir ein IT’ler , dem ich das bekannte- “Jugend forscht”. Irgendwie tröstlich.”Basst scho” wie die Bayern sagen. Erst kommt die Theorie und die will gelernt sein. Jeden Tag ein kleiner Schritt und meine Hoffnung lebt weiter.

Die erste Sendung über Veganes war hoch spannend. Leider hat das Telefon mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Beim nächsten Mal weiß ich schon was ich nicht machen sollte. Ich freue mich auf den nächsten Versuch. Wie schon erwähnt “Jugend forscht”! und meine wissbegierige Neugierde spornt mich weiter an. Wie es scheint, dämmert mir langsam, dass nicht 1+1=3 ist, sondern nur 2 sein könnte. Ich stehe der Überraschung sehr aufgeschlossen gegenüber. Es entsteht die Ahnung, wie es sich anfühlt, bis in den Orbit vorstoßen zu können. Auf boarisch (bayrisch) “mei is des pfundig.” oder ganz einfach “Es wird schon”.

Dies ist die Chance meines Lebens…!

…so hatte ich die Anfrage der Redakteurin Ulrike in der Sendung “Unterwegs”, zu der ich als “Hesse” eingeladen wurde, verstanden. Es ging damals um Dialekte und sie fragte, ob ich mir eine eigene Sendung bei Radio StHörfunk vorstellen könne. Meine Antwort: ich kann mir alles vorstellen!

Gestern vor vierzehn Jahren, am 7. Januar 2007, habe ich meine erste Sendung “Nik vor 12! bei Radio StHörfunk gesendet. Mein erster Sendeplatz war sonntags von 23-24 Uhr deswegen mein Künstlername “Nik vor 12!”. Die ersten zehn Jahre habe ich nur Frauen eingeladen und zu Wort kommen lassen. Warum? Es liegt doch auf der Hand. Mit allen Frauen war es spannend, interessant, informativ, einfach ausgedrückt: es hat Großen Spaß mit allen gemacht. Absagen hatte ich so gut wie keine. Klar gibt es noch Wunschkandidaten/innen. Ich bleibe weiterhin am Ball. Dennoch nix muß, alles kann! Es gab einige positive Überraschungen für mich. Die spannendsten Erzählungen finden immer dann statt, wenn die Mikrofone zu sind. Nicht alles ist für die Öffentlichkeit bestimmt. Da ich kein Enthüllungsjournalist oder Klatschreporter bin, bleiben Geheimnisse das, was sie sind, persönliche Geheimnisse !

Nach zehn Jahren hatte ich überlegt mit “Nik vor 12!” aufzuhören. Aber es hatten immer auch Männer angefragt die gerne in meine Sendung kommen wollten. So ging es weiter. Nun nicht mehr nur mit Frauen aus der Region sondern mit interessanten Menschen aus der Region und der ganzen Welt. Ich habe sie fast alle eingeladen und sie kamen. Es war bisher spannend und informativ.

Eine Einladung zu einem Treffen am “Brandenburger Tor” mit Currywurst und Berliner Weiße kam leider aus Termingründen bisher nicht zustande.

Wie aus der Zeitung bekannt ist haben zwei Vollidioten meinen “Elfenbeinturm” im Jugendzentrum durch einen Brand zerstört. Trotzdem sendet “Nik vor 12! ” bald mit neuen Gesprächspartnern weiter.