Übertrifft alles bisherig Geschaffene…!

Es ist vollendet, das gemeinsame Werk zweier begnadeter Genies. Macher, Denker und Visionäre um das unmögliche möglich zu machen. Nicht danach zu fragen geht es oder auch nicht. Es ist gelungen. Es belegt den weisen Ausspruch von Julius Cäsar: “Das Glück ist bei den Mutigen und Tüchtigen.” Mutig alleine war auch schon die Auswahl des Materials. Sind es doch Rohstoffe die immer wieder nachwachsen, also nachhaltiges Material. Ein Monument für die Zukunft der Menschheit. Außergewöhnlich alleine schon der Innenausbau des Bauwerkes. Nichts erinnert noch an die konventionelle alte Art der Baumeister der Vergangenheit und der Gegenwart, hier wurde experimentiert und umgesetzt was möglich ist. Hier sind zwei am Werk gewesen die zwar wissen, wo Hamburg oder New York ist, aber dennoch aus den tiefen geheimnisvollen Tälern des Hohenloher Landes stammen. So sagt man es jedenfalls.

 

Es wird ähnlich wie in Silikon Valley eine große Ideenschmiede für zukünftige Städteplaner werden können. Der Stein der Weisen wurde entdeckt, so flüstert man hinter vorgehaltener Hand. Selbst im Langenburger Schloß ist die Kunde von dem gigantischem Vorhaben schon bekannt geworden. Man würde die Entwicklung mit Wohlwollen registrieren.

Sechs Bewohner beherbergt mittlerweile das Etablissement . Die Anfragen danach allerdings sind steigend. Gute frische Luft im Jagsttal, ein vorzügliches Essen und gute Gemeinsamkeiten. Bieten ein herrliches Leben abseits jeder Hauptstrassen.

Nun ist es da das Dingchen…!

Das mobile Aufnahmestudio in “de Guud Stubb”. Die “guud Stubb” wurde nur Sonntags benutzt, zu Feiertagen oder wenn besonderer Besuch kam. Da wurde auch im Winter der Ofen angeheizt. Es herrschte immer eine besondere Atmosphäre. Geändert hat sich das erst mit dem Fernseher der nun in der guten Stube seinen endgültigen Platz fand. Da wurde aus der guten Stube das Fernsehzimmer, das täglich benutzt wurde. Das Flair war natürlich dahin aber man hatte ja einen guten Ersatz gefunden und keiner vermisste etwas. Ich hätte auch schreiben können “wie der Fernseher unsere Lebensgewohnheiten in der guten Stube verdrängte”.

Heute stehen Begriffe wie Podcast und Broadcast auf der Tagesordnung. Ich werde wieder neues dazu lernen können. “Endlisch waas isch jetzt aach was des heißt!” Es ist halt so vieles in Englisch. Gut, wenn man noch seinen alten Dictionary zur Hand hat oder das Handy zu Hilfe nimmt. Ich könnte ja auch zur VHS gehen, um einen Auffrischungskurs zu belegen. Aber mich interessiert jetzt mal der Podcast mehr als mir das Gerundium um den Kopf zu schlagen.

Der spannendste Moment wird dann der sein wenn ich mit meinem Podcast die große Show-Bühne der Welt betreten werde, das Staubkorn im Universum. Ich weiß auch schon was ich machen werde. Das Storyboard ist schon angelegt. Bloß wie die Fortsetzung aussehen soll ist mir noch nicht ganz klar. Bisher ist mir immer noch was eingefallen.

Verschwiegene Erkenntnis aus dem Jahre 1973…

Wie das Robert- Kuch Institut in München mitgeteilt hat wurde eine Probantin, allerdings schon im Jahre 1973, durch übermäßigen Genuss von Mürbeteig schwanger. Die Erkenntnisse seien in Vergessenheit geraten und jetzt, bei einer Inventur im August 2020, wieder entdeckt worden. Das Institut wertete die Wiederentdeckung als die Sensation des Jahrtausends. Die gesamte Abhandlung sei auch auf heutige Verhältnisse gut zu übertragen, da sich die Rezepturen nicht wesentlich geändert hätten.

Die Studentin hatte den Mürbeteig anfangs noch gebacken, späterhin allerdings dann in großen Mengen roh gegessen. Im Laufe ihrer Essattacken sei sie dann schwanger geworden. Sie hatte nach neun Monaten ein gesundes Mädchen zur Welt gebracht. Die Frage ob sie Geschlechtsverkehr hatte verneinte sie ausdrücklich.

Was allerdings nachgewiesen werden konnte war, dass sich in dem Mürbeteig ein Verwandlungsprozeß vollzogen hatte, der, bei großen Mengen gegessen, eine Schwangerschaft auslösen konnte. So wie in bekanntem Fall.

Versuche einer großen Boulevard Zeitung die Mutter und Tochter ausfindig zu machen, scheiterte allerdings, da beide Frauen nicht mehr in Bayern wohnten.

Ob es allerdings ein Fake sei könne man nach dieser langen Zeit so nicht behaupten. Es gibt Wissenschaftler die bestätigen diesen Bericht, andere hingegen bestreiten ihn vehement. Die Wahrheit wird jedoch sicher irgendwo in der Mitte liegen.

Noch zwei Tage warten und dann…!

…kommt nicht der Weihnachtsmann, sondern das mobile Aufnahmestudio. Nachdem unser altes Studio im “Elfenbeinturm”, Juze Crailsheim, nicht mehr zu gebrauchen ist, ist dies die Alternative überhaupt. Auf mein stetiges drängen “Crailsheim braucht wieder ein richtiges Studio!” bekam ich stets nur ein Achselzucken. Dann kam der überraschende Anruf unseres Studiotechnikers Jan “Nik hast Du am Samstag Zeit?” Klar hab ich! Ein besseres Datum hätten wir nicht finden können. Tag der Deutschen Einheit. Der Osten der Republik und der Westen werden wieder eins, sprich Crailsheim Ost kommt wieder zu Schwäbisch Hall West. Dazu leistet der StHörfunk einen ganz besonderen Beitrag der nicht alltäglichen Art !

Nik the Voice

Jetzt bin ich gespannt wie ein alter Flitzebogen wie das Ding (mobiles Aufnahmestudio) aussehen wird. Ob ich dazu noch zwei Möbelpacker brauchen werde oder ich es allein schleppen kann. Hinzu kommt noch die Handhabung. Ich nehm vorsichtshalber noch mein holdes Weib mit, denn die hat mehr Technikverständnis als ich. Die stammt ja auch aus einem Handwerkerhaushalt.

Meine Sendung “Nik vor 12!” soll weiter gehen. Denn ich habe noch einige Wunschkandidaten/innen auf meiner Liste stehen.

Der flauschige knallrote Vliespulli…!

Ich bin überzeugt jeder hat in seinem Kleiderschrank einen kuscheligen Pullover der es immer wieder schafft über die Jahre hinweg im Sortiment zu bleiben. So ein Pullover hat beinahe etwas magisches, mystisches. Er hat quasi sogar eine Beschützerfunktion. Da er nur in der kühleren Jahreszeit Herbst und Winter aus seinem Versteck darf, fällt ihm noch eine besondere Rolle zu. Er ist wie ein Mantel den man sich überstreift und damit unsichtbar wird. Für Menschen mit dem besonderen Blick ein magisches Kleidungsstück und für normale Leute nur ein roter alter Vliespulli.

Eine meiner schönen Nachbarinnen besitzt ein solches mystisches Stück. Sie erzählt mir das sie diesen Pullover immer wieder einmal aussortieren wollte. Sie schaffe es dennoch nicht sich von ihm zu trennen. Er halte sie so warm und sei so sehr flauschig kuschelig. Wenn sie ihn sich überziehe dann ist Herbst-Winterzeit. Das bedeute für sie eine ganz besondere Zeit und zwar die Zeit des Lesens. Es sind die Bücher die sie faszinieren. In die sie sich hinein versetzen kann. Lesen hat eine ganz besondere Bedeutung für sie. Es ist die Fantasie die sie gefangen nimmt. Lesen öffnet alle Horizonte.

Meine besten Freunde sind und bleiben eh Bücher. Es gibt Bücher die lese ich schon so lange ich lesen kann. Ob es Kinderbücher, Romane oder Sachbücher sind, es spielt keine Rolle. Bei bestimmten Büchern kommen auch noch irgendwelche Eindrücke mit die ich in meiner Kindheit schon verspürt habe. Erlebnisse und Gerüche vielleicht von Früchtetee die nicht abzustreifen sind.

Dann gibt es Bücher die noch immer große Spannungen hervor lassen. Obwohl ich sie immer und immer wieder lese und weiß wie sie ausgehen lasse ich mich fesseln von der Dramatik des Inhalts.

Über diese Zeit des Lesens unterhalte ich mich mit der Grande Dame aus dem Hinterhaus. Wir begegnen uns bei den Mülltonnen, dort wo jeder einmal hin muß, um seine “Schätze” zu entsorgen. Zugegeben, es gibt schönere Plätze wo man sich über Literatur unterhalten kann. Aber es bleibt die Faszination des persönlichen Gesprächs über nicht alltägliche Dinge oder Gegebenheiten. Und jeder weiß wovon er spricht.

Flaschenpost aus der Donau…!

Es gibt Geschichten die kann nur das Leben schreiben. Es ist zwar schon ein paar Tage her, dass dies alles passiert ist und es klingt beinahe unglaublich. Und es war auch nicht irgendwo in der Karibik sondern vor unserer Haustüre. Zwischen Ingolstadt und Kehlheim.

In Ingolstadt wirft ein Flußpionier damals eine Flasche mit seiner Anschrift in die Donau mit der Hoffnung eine schöne Bayrische Prinzessin fände seine Flasche. Das Wunder geschieht. Ein alter Fischer in Kehlheim findet die Flasche in einem Netz, entdeckt den Zettel. “Da, vielleicht ist’s was Gscheits” so gibt er die Flasche samt Inhalt an die schöne junge Nachbarstochter weiter. So kommt eines der schönsten Mädchen aus Niederbayern an eine Flaschenpost. Die damals zwanzigjährige schreibt dem Soldaten, verliebt sich in ihn, heiratet ihn und folgt ihm in seine Heimatstadt Crailsheim. Zwei Söhne kommen in Crailsheim zur Welt. Die junge Frau leidet unter schwerem Heimweh.

Leider nimmt das, was so schön begann ein trauriges Ende. Der Ehemann ist dem Alkohol sehr zugetan. Die Ehe so berichtete sie sei nach dem Auszug der Söhne geschieden worden.

Was sie nicht abgelegt hat ist ihren Bayrischen Dialekt . Es ist herrlich für mich, ihr zuzuhören. Eine kleine dennoch sehr sehr große Geschichte direkt vor meiner Haustüre in der Türkei.

Fazit “wenn de mit de Leut babbelst erfährst was”!