Rosen für den Staatsanwalt…!

Ein Film mitten aus dem Leben im damaligen Nachkriegsdeutschland. Der Film noch in schwarz/weiß was die Dramatik der Handlung noch erhöhte. Es waren noch viele Autos zu entdecken die aus dem heutigen Verkehr längst verschwunden sind. Opel Rekord, der Kapitän, der Admiral oder Ford M12 der mit derWeltkugel vorne. Selbst ein Büssing LKW mit Winker. Man könnte behaupten da konnten die Autos noch Autos sein. Cadillacs und andere diverse Amischlitten. Jede Menge Straßenbaugeräte die man heute so nichtmehr im Einsatz hat. Neben schon renovierten Häusern die Bombengrundstücke mit ihren zum Teil noch provisorischen Bebauungen. Kindheitserinnerungen wie sie in fast jeder Stadt zu finden war. Und ewig hörte ich die Warnungen das du mir ja nicht in diese Trümmer reingehst. Das erst was wir gemacht haben sind in die Trümmergrundstücke reingekrabbelt. Nirgend jemand kannte sich da so gut aus wie wir. Es war schlichtweg der Abenteuerspielplatz hoch zehn. Es gab auch Häuser oder Keller die waren voll mit Munition. Ich bin da nicht rein. Mein Respekt vor diesem Zeugs war viel zu groß. Einer hatte mal eine Handgranate abgezogen, die waren allerdings zu dritt. Was aus denen geworden ist war nicht mehr zu erfahren. Sie sollen in ihrem eigenen Blut geschwommen sein. So die Aussage von Augenzeugen.

Zum Film selber es geht um Schokolade.

Sonntag im wahrsten Sinne des Wortes…!

Die Sonne scheint die Kirchenglocken läuten allerdings gerade schon zur Mittagszeit, die gemeine Stubenfliege saust mit ihren Artgenossen durch die Küche. Wo ist die Fliegenklatsche ? Das Erfolgserlebnis sieben auf einen Streich wäre in greifbarer Nähe wenn diese Klatsche irgendwo zu sehen wäre. Wer hat sie gesehen, wer hat sie schon gesichtet? Der sogenannten gemeinen Stubenfliege bleibt dadurch eine Galgenfrist.

Es wird scharf werden so die Aussage der Köchin. Der Gulasch köchelt jetzt vor sich dahin und die Kartoffel müssen noch kochen. Die Peperoni feuerrot wird ihr scharfes Geheimnis noch offenbaren, zweimal wer Erfahrung hat. Ob noch was anderes scharf werden könnte? Ich glaube schon. Alleine nur die erotischen Gedanken daran lassen die Säfte steigen….! Nach dem guten sehr scharfen Gulasch und der roten Grütze mit Vanillepuddeling wird allerdings wie so oft der Mittagsschlaf die Oberhand gewinnen. Ich fühle es schon kommen….!

Unsere Familie der Norddeutsche Clan (Münster) hat einen Swimmingpool mit 6000 Ltr angeschafft, ein irreres Teil. Es rechnet sich, denn wenn die jedesmal alle Mann ins Schwimmbad gehen mit großem Hunger an der Pommesbude stehen, dann ist das Portmonee der Hausfrau, anschließend auch leer.

Eigentlich wollte, könnte ich…und was hab ich gemacht ?

Nix nur nachgedacht. Einfach nur nach-gedacht über Vergangenes, Gewesenes . Manches davon hätte ganz brauchbar sein können aber ich habe ja nur nachgedacht. Ich versuche jetzt gleich nur nach vorne zu denken. Was soll`s morgen Mittag zum Mittagessen geben oder gehen wir essen. Zu wem zum Lieblingsitaliener der eigentlich ein Pakistaner ist. Der macht für mich die beste Pizza in der Stadt. Keiner kann seiner Pizza Diavolo das Wasser reichen. Oder in den Chinesischen Kaiserpalast wo es als Nachspeise flüssige Schokolade gibt. Das wären Gedanken für das Morgen den Sonntag. Oder was vielleicht noch spannender wäre die Überlandfahrt. Aber in Coronazeiten kein so einfaches Unterfangen. Die erste Frage ist dann meistens haben sie reserviert? Natürlich nicht, sofort gibts bei uns lange Gesichter. Zu denen gehen wir nichtmehr hin die wollen unser Geld nicht! So könnte man sofort denken. Oder vielleicht haben sie wegen Reichtum geschlossen.

In einem Cafe`in Crailsheim haben wir schon 8 Anläufe genommen und bisher immer nur Pech gehabt. Die Aussagen warum wir da nicht reinkommen sind die altbekannten. Keine Reservierung, kein Platz, zu voll etc. Eines Tages werden wir reinkommen da bin ich mir ziemlich sicher. Ich denke in die Zukunft. Und denke an die schönen kleinen Zuckergusstörtchen die auf mich warten …?

Es will mer nedd inn de Kobb enei wie kann enn Mensch nedd von Frangford sei !

Dieser Ausspruch wird fälschlicherweise immer dem Johann Wolfgang Goethe zugerechnet ist aber nicht von ihm sondern vom Friedrich Stolze.

Jetzt wie komme ich zu Goethe und Stolze ganz einfach über meinen Hessischen Dialekt. Ich war beim Arzt und die wunderschöne Helferin hatte mir ein “Pfläschterle” aufgeklebt. Der Arzt Dr. Roggenbrod meinte dazu nur dies sei ein nette Beschreibung von Pflaster. Sowas geht halt nur im Dialekt. Und auch auch meine Radiosendung “Nik vor 12!” mach ich so wie mir der Schnabel gewachsen ist. Uff Hessisch vermengt mit ein bisschen Hochdeutsch je nach dem wo mein Gast ebenso her kommt. Ich hatte schon mal eine Personaltrainerin aus Buenos Aires die ein astreines Bayrisch sprach weil sie in München groß geworden ist. Da ich große Zeit meiner Kindheit in Bayern verbracht habe war unser Gespräch unheimlich lustig und gschert, boarisch eben. Wer ko der ko und mir san mir !

Eine Sprache lebt für mich nur im Dialekt ! Wer keinen Dialekt kann ist für mich arm dran. Nun lebe ich in Hohenlohe eine herrliche immer noch geheimnisvolle Landschaft und ein Dialekt der sich weder vom Schwäbischen noch vom Bayrischen hat vereinnahmen lassen. Der seine Eigenständigkeit-Unabhängigkeit stets bewahrt hat. Corona hat uns dieses Jahr einen gewaltigen Einschnitt abverlangt das Fränkische Volksfest fällt aus. Wobei doch beim Bier und lieben Gott alle gleich sind die Hohenloher, die Franken und die Schwaben. Einziger Trost unser Bier hier in Crailsheim wird von Engel `s Hand gebraut.

Prost mein Engel !

A Hard Day`s Night…!

Ja das waren sie die Tage danach. Bin ich doch gestern Nacht zufällig in diesen Film ausgerechnet im Bayrischen Rundfunk hinein gerutscht. Ich denke noch dran wie der Song der Rolling Stones “Satisfaction” nicht gespielt werden durfte weil er jugendgefährdend sei. Erst durch diese Aktion der Bayern kam “Satisfaction” so richtig in die Charts.

In Deutsch hieß A Hard Day`s Nigth Yeah Yeah Yeah was für eine Kreativität. Auf heutige Verhältnisse zugeschnitten “Persil bleibt Deutsch” oder so.

Es waren auch die coolen Sprüche der Protagonisten die den Film zu dem machten was er damals wurde. Als der Song “A hard day`s nigth” im Kino gespielt wurde bin ich fast ausgeflippt. Der Sound die Lautstärke bis damals noch unerreicht. Die wenigsten hatten zuhause eine Stereoanlage. Aber die Outsiders spielten auf ihrer bescheidenen Dynacord Anlage ” And I love Her”. Ist heute immer noch so geil wie damals ich sollte mal wieder zur Gitarre greifen.

Zu dem Beatles Film bin ich nach Iris Berben gekommen die gehört jetzt auch zu unserem Club. Sie ist in meinen Augen ein wunderschönes starkes Weib. Wie sie sagt hat sie nie eine Schauspielschule besucht. Ähnlich wie Picasso der hat auch nie eine Malschule-Universität besucht.

Zurück zum Film alle über siebzig und noch älter. Einige wandeln gar nicht mehr unter uns. Es ist schon interessant die Knilche von damals zu erleben. Dazu noch die reiferen Mädels. Was Oma oder Opa das warst Du? Wer jung geblieben ist steht dazu wer alt geworden ist verhält sich noch genau so blöd wie damals.

Und täglich grüßt das Murmeltier.

Ich freue mich auf den täglichen Blog. Er gehört mittlerweile zu meinem allmorgendlichen Ritual dazu. Dabei weiß ich nie was mir so durch die Birne galoppiert . Ich halte es wie mit dem guten alten Schulaufsatz bei Frau Quandt. Erst die Überschrift und danach den Text. Es funktioniert nach wie vor noch wunderbar. Der Inhalt fliegt mir einfach nur so zu. Da ich nach wie vor über eine grenzenlose, große, weite, sehr gebildete, schwarze, schmutzige Fantasie verfüge muß ich mich da manchmal sehr zurück halten. Schrieb mir doch Frau Quandt damals schon unter einen Schulaufsatz: ich solle mal nicht so übertreiben. Es ging in meinem Text um Mäuse. Vielleicht waren Mäuse nicht so ihr Ding. Heute könnte ich mir das lebhaft so vorstellen. Ich hatte eine Maus mit zwei Fingern gefangen. Sie an ihrem Schwanz gepackt und zappeln lassen sie dann aber wieder laufen lassen. Meiner Mutter hatte der Anblick und mein Tun nichts ausgemacht denn sie war ja ein “Mädchen vom Land”. Eine andere Frau die in der Nähe stand war plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Ich selber konnte mir darauf damals keinen Reim machen.

Der kleine Nik und die Mäuse so könnte eine lange kurze Geschichte an einem heißen Mittwoch im Sommer 2020 beginnen.